Gesundes ausgewogenes abwechslungsreiches Essen und Ernährung insbesondere Babynahrung werden immer wichtiger für die gute Entwicklung von Kleinkindern und Kindern

Die Geschichte der Ernäh­rung klingt wie aus einem Horror­ro­man. Wenn ältere Menschen darüber erzäh­len, was vor nicht allzu langer Zeit noch als normal galt, kann man es kaum glau­ben. Die Ernäh­rung hat sich heraus­kris­tal­li­siert als einer der wesent­li­chen Fakto­ren, der die Gesund­heit und die Länge des Lebens maßgeb­lich beein­flusst. Diese Erkennt­nis hat all das zur Folge, was man nun erlebt.
Ernäh­rung hat sich zum Status­sym­bol entwickelt.

Seine Ernäh­rung quali­ta­tiv sowie bezo­gen auf Nähr­wert und Verträg­lich­keit stets auf Top-Niveau zu halten, ist Ausdruck sozia­len Status gewor­den. Vege­ta­risch, vegan, alko­hol­frei, zucker­frei, bio, ökolo­gisch, regio­nal und viele Begriffe mehr gehö­ren für immer mehr Menschen zur Tages­ord­nung. Der berühmte Apfel am Tag reicht bei Weitem nicht aus.

Der Drang, sich opti­mal zu ernäh­ren, führt auch auf expe­ri­men­telle Wege, Stich­wort: Nahrungs­er­gän­zung. Doch wenn wir uns das Posi­tive dieser Entwick­lung vor Augen halten, wird klar, dass eine gesunde, ausge­wo­gene und abwechs­lungs­rei­che Ernäh­rung die Lebens­qua­li­tät in vieler Hinsicht stei­gert. Und das ist gut so. In Bezug auf unsere Nannys hat das einen nicht uner­heb­li­chen Einfluss. Die Zeiten von Fisch­stäb­chen aus der Tief­kühl­truhe sind vorbei. Schnel­les Essen, soge­nann­tes Conve­ni­ence Food, verliert zuneh­mend an Stellenwert.

Konnte es vor nicht allzu langer Zeit nicht schnell genug gehen, nimmt man sich nun Zeit, um Lebens­mit­tel zuzu­be­rei­ten, die diese Bezeich­nung auch verdie­nen. Aroma­stoffe, Glut­amate, Ersatz­stoffe und die vielen E’s gehö­ren zuneh­mend der Vergan­gen­heit an. Was isst mein Kind? Diese Frage wird immer mehr als Weg in die Zukunft begrif­fen. Die Grund­la­gen schaf­fen, damit sich ein Orga­nis­mus opti­mal entwi­ckeln kann.

Die Voraus­set­zun­gen schaf­fen, dass eine neue Esskul­tur zum neuen Stan­dard wird. Die vielen Verän­de­run­gen, die damit zusam­men­hän­gen, machen es Groß­el­tern und Eltern oft schwe­rer als den Kindern selbst.Denn sie essen letzt­end­lich das, was auf den Tisch kommt. Der Gedanke jedoch, dass das, was für uns als Kinder gut war, für unsere Kinder heute nicht schlecht sein könne, bremst diese Entwick­lung erheb­lich aus.

Wer sich bewusst mit den Ergeb­nis­sen der Forschung ausein­an­der­setzt und sich die Folgen der Ernäh­rung für die Entwick­lung von Kindern vor Augen hält, wird schnell erken­nen, dass es nicht viele gute Gründe gibt, an vielen Aspek­ten der Vergan­gen­heit in Sachen Ernäh­rung fest­zu­hal­ten. Und dass es zum Glück neue Alter­na­ti­ven, Möglich­kei­ten, Chan­cen und Entwick­lun­gen gibt, die eine gesunde Ernäh­rung ermög­li­chen – mit einem sehr posi­ti­ven Einfluss gerade auf Klein­kin­der. Denn beson­ders in den ersten Lebens­jah­ren werden die Weichen für das ganze Leben gestellt.

Diese Entwick­lung beein­flusst auch das Bewusst­sein der Eltern nur posi­tiv. Woher der Impuls kommt, die eigene Esskul­tur zu über­den­ken, ist letzt­lich egal. Viel­leicht werden wir den kommen­den Gene­ra­tio­nen noch sehr dank­bar sein, dass sie dieses Thema so weit nach oben auf die Agenda gesetzt haben.

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