
Die natürliche und systematische Entwicklung von Resilienz ist eine Aufgabe von Erwachsenen gegenüber Kindern, bis diese ihren eigenen Weg gehen. Das ist nicht nur bezogen auf Krankheiten durch die Entwicklung eines intakten Immunsystems. Sondern Resilienz muss auch entwickelt werden, wenn es um das Erkennen und Abwägen von Gut und Böse geht.
Von Gefahr und Freude. Und dass das Gute immer die Oberhand behält. Viele Aspekte des Lebens gilt es fortwährend zu bewerten, zu entscheiden, abzuwägen, aus einer erlernten Form von Resilienz heraus. Und Märchen sind ein probates Mittel mit großartigen Helden und Heldinnen. Auch wenn man gefühlt den Kleinsten da einiges zumutet, aus Sicht der heutigen Erwachsenen und Eltern.
Viele Märchen sind gespickt mit Grausamkeiten, bei denen man unsicher werden könnte, ob diese nicht eher schädlich sein könnten. Oder verstörend. Aber vertraut und glaubt man auch den modernsten pädagogischen Studien und Ausarbeitungen, erfüllen Märchen noch immer ihren Zweck auf märchenhafte Art und Weise.
Die Vermittlung von Werten über die Fantasiewelt der Märchen funktioniert. Auch moralischen und ethischen Aspekten des Miteinanders wird hier der Weg geebnet. Man kann den Kleinsten offensichtlich doch deutlich mehr zutrauen, als es sich einige vorstellen können. Rückblickend sind Erzählungen wie Märchen schon sehr lange mit der Erziehung verbunden. Eigentlich schon immer. Vieles hat sich verändert. Einiges ist überholt.
Aber die Märchen sind immer noch das geeignetste Mittel, eine wichtige emotionale Resilienz zu entwickeln.
Diese sensibilisieren die Wahrnehmung der Kleinsten, um unterbewusst schnell zu erkennen, was die Intuition einem sagt. Diese innere Stimme der Intuition, so die Forschung, hat überhaupt den Fortbestand der Menschheit möglich gemacht. Dinge bewerten zu können, bevor sie eintreffen. Handlungen einzuleiten, bevor man offensichtlich dazu angehalten wird. Situationen begreifen und einschätzen zu können und daraus etwas abzuleiten.
Und glauben Sie uns, wir erzählen Ihnen jetzt keine Märchen, sondern das ist der Status quo der aktuellen Erkenntnisse über die pädagogischen Entwicklungen unserer Kleinsten, damit auch sie einmal die Größten werden können. Märchen sind regelrechte Mutmacher, dass auch nach schlimmen Ereignissen immer das Gute auf einen wartet. Sie vermitteln Sicherheit. Und märchenhafte Vorbilder.
Märchen erfüllen ihren Zweck. Also, es gibt viel zu erzählen.
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